Handy am Berg

imageTipps für den richtigen Einsatz des Handys in Notsituationen

Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit in den Bergen. Damit steigt die Zahl alpiner Unfälle. Bei rund drei Viertel aller Notfälle in den Bergen wird per Handy Hilfe geholt. Mit ein wenig mehr Wissen über den richtigen Gebrauch des Handys kann im Notfall besser und rascher Hilfe geholt werden.

In den Bergen gibt es aufgrund der geografischen Gegebenheiten oft keine vollständige Mobilfunknetzversorgung. Daher sollte man den Euro- Notruf 112 kennen, der auf das stärkste Netz zugreift, egal bei welchem Mobilfunk- Betreiber man ist. Dazu schaltet man das Handy aus und wieder ein und wählt statt des PIN- Codes die Nummer 112. Nach der Wahl der 112 bucht sich das Handy in die nächste zur Verfügung stehende Station ein, und der Anrufer wird zur Rettungsleitstelle verbunden.

Für die Schweiz gilt diese Regelung jedoch nur eingeschränkt, da einige Schweizer Netzbetreiber aus der ursprünglichen europaweiten Vereinbarung ausgestiegen sind. In der Schweiz ist es also unter Umständen notwendig auch für die Absetzung eines Notrufs über die Nummer 112 eine benutzerspezifische Karte zu besitzen, da Gebühren fällig werden.

Du erhöhst Deine Chancen auf eine schnelle Rettung, wenn …

• Du Dein Handy bei allen sportlichen Freizeitunternehmungen am Berg mit dabei hast.
• Du Dein Handy für die Zeit der Tour eingeschaltet hast.
• Du Dein Handy mit voll geladenem Akku dabei hast und es bei Kälte am Körper trägst.
• Du jede Anrufumleitung (Mobilbox) ausschaltest, damit Du für den Rettungsdienst erreichbar bist.
• Du die Notrufnummern weisst bzw. mit dabei hast.
• Du weisst was zu tun ist, wenn Du keinen Empfang hast.


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